Shabby Chic: Von zartem Vintage bis toughen Industriestil

Bett-Shabby-Chic_18678699

Schönes weißes Shabby-Chic bett (Foto © Monster- fotolia.com)

 

Shabby Chic heißt eigentlich „schäbiger Schick“ und kombiniert mit einem Augenzwinkern alte Erbstücke mit Flohmarkt-Dingen und Selbstgemachtem. Entstanden ist der Stil in den 1980er Jahren in England und war ursprünglich eine nichtkommerzielle Bewegung gegen die obere Mittelklasse, die einen Faible für kostspielige Einrichtungen im viktorianischen Stil hatte. Heute steht Shabby Chic für einen entspannten und verhalten eleganten Wohnstil, bei dem Altes, Neues und manchmal auch Kurioses kombiniert wird.

 

Shabby Chic Merkmale

Der Shabby Chic setzt auf natürliche Materialien die am liebsten älter oder bereits gebraucht sind bzw.sowirken. Kombiniert werden Holz, Leder, Leinen, Seide, Samt, Baumwolle sowie Strick, Spitze und Papiertapeten.

Typisch sind echte oder nachträglich zusätzlich herbeigeführte Gebrauchsspuren wie z.B. abgeplatze Farben und Lacke. Holzmöbel sind häufig gekalkt oder wirken unbearbeitet und grob, Tapeten und Textilien greifen alte Muster wie Paisley, Toile-de-Jouy oder Motive aus Flora und Fauna auf. Und weil Shabby Chic die Schönheit des Unvollkommenen feiert, sind einzelne Möbel oder Accessoires aus Kunststoff oder der Metall kein Stilbruch, sondern werden einfach mit Naturmaterialien kombiniert.

 

Shabby Chic Farben

Der Shabby Chic ist eine Welt in zarten und zumeist matten Pastelltönen. Knallige Farben haben Hausverbot, stattdessen werden im Shabby Style Rosa-Töne, Türkis, Himmelblau, Violett und Gelb mit zarten Grautönen, Beige oder Altweiß kombiniert.

 

Shabby Chic Accessoires

Zum Shabby Chic gehören unbedingt schimmernde Accessoires wie z.B. silberne Vasen, funkelnde Kristallleuchter, glänzende Stoffe, mundgeblasenes Glas, Kristall oder Keramik. Und natürlich frische oder getrocknete Pflanzen in der pudrigen Farbwelt des Shabby Chic wie Horthensien, Flieder und Rosen.

 

Eine toughe Shabby Chic Variante: Der Industrie-Look

Aus der Werkstatt direkt in die Wohnungen – der  “Industrial-Chic” wird immer angesagter. Und er passt mit seinem etwas groben Charme wunderbar zum Shabby Chic. Stühle, Tische, Betten, Schränke, Regale und Lampen sind zumeist aus Metall. Teilweise auf alt getrimmt mit künstlichen Rostspuren oder brüchiger Emaille-Beschichtung. Und auch Lötstellen dürfen dabei ruhig sichtbar sein. Absolut angesagt sind zur Zeit  „alte“ Industrie-Lampen in Hochglanz-Metall-Optik, farbigem Blech oder in Emaille.

 

Tipp: Die passenden Möbel sowie Dekorationen für den Shabby Chic findet man am Besten auf Flohmärkten. Eine Übersicht über alle wichtigen Flohmärkte gibt es hier http://www.flohmarkt-termine.net

 

 

Noch liegen keine Bewertungen vor.

War dieser Beitrag hilfreich für Sie? Hat er Ihnen gefallen?